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Hobbiton

„Es ist eine gefährliche Sache […] aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen.“

Bilbo Beutlin


Über mich:

Ganz nach diesem Motto Bilbo Beutlins gestalte ich meinen Blog! Nachdem ich die Diagnose Fructose- und Sorbitintoleranz erhalten habe und dann direkt wegen einer Gastritis im Krankenhaus gelandet bin, habe ich mich entschlossen, einen Blog zu starten. Er wird mich dabei begleiten, meine Unverträglichkeiten kennenzulernen — wir werden sehen, wohin mich meine Füße bei diesem Vorhaben hintragen…

Meine Vorgeschichte:

Als Teenie musste ich mich sehr häufig beim Zähneputzen übergeben, ohne dass ich etwas von der Zahnpasta verschluckt hätte. Meine Hausärztin hatte keine Idee, woran es liegen könnte. Gleichzeitig habe ich damals täglich Kaugummi gekaut. Da ich mir nicht anders zu helfen wusste, habe ich die Zahncreme gewechselt (die von Lavera hat gut funktioniert) und das Kaugummikauen wurde weniger. Und damit meine Beschwerden. Heute weiß ich, dass Sorbit der Grund dafür war. Mittlerweile muss ich mich beim Zähneputzen äußerst selten erbrechen.

Da in meinem Elternhaus täglich frisch gekocht wurde bzw. wird, hatte ich wohl sonst keine größeren Beschwerden. Gelegentlich hatte ich Blähungen oder Durchfall, meist bei Fruchteis, fruchtigen Sahnekuchen oder Fruchtjoghurts. Das habe ich aber auf die Milch geschoben und habe die Produkte in der Regel gemieden, was mir aber nicht immer gelang.

An dieser Situation hat sich lange nichts geändert. Als ich dann aber vor fünf Jahren meinen Freund kennenlernte, hatte ich öfter Kreislaufprobleme, Schwindelanfälle und Migräne. Ich konnte mir nicht erklären, wieso ich das plötzlich hatte. Meine Hausärztin hat mich komplett durchgecheckt und hat nichts gefunden. Das Einzige, was mir noch eingefallen ist, war die Antibabypille. Die ich dann abgesetzt habe. Danach wurde es besser.

Vor ca. zwei Jahren bin ich dann der solidarischen Landwirtschaft des Wahlbacherhofs beigetreten. Mein Freund und ich haben zunächst beide festgestellt, dass uns das regionale, frische Biogemüse gut tut, dass z.B. die Haut besser wurde. Da wir auch mit unserem wöchentlichen Anteil Getreide bekommen, habe ich angefangen Brot mit Sauerteig selbstzubacken, da ich mit der Zeit den Eindruck hatte, dass ich das Weizenbrotgedöns von den großen Bäckereien nicht gut vertrage.

Doch dann gab es bald wieder eine Veränderung, ich habe eine Haut gekriegt, wie ein Teenie — viele Pickel und total trocken. Insgesamt wurde in den letzten drei bis vier Jahren auch mein Heuschnupfen immer schlimmer, so schlimm, dass ich im Frühjahr immer häufiger Atemnot bekam. Letztes Jahr war es so schlimm, dass ich eine Cortisonspritze vom Arzt bekam. Wovon ich echt kein Fan bin!

Im Februar hatte ich in unserem Pragkurzurlaub mehrere Tage immer wieder plötzlich Durchfälle und ich fing an im Internet nach Unverträglichkeiten zu recherchieren. Meine neue Hausärztin hatte schließlich die Idee nach Laktose, Fructose und Sorbit zu testen. Bis ich die Tests aber machen konnte, wurde es Sommer…

Dieses Frühjahr hat mir eine Arbeitskollegin das Buch Heuschnupfen Protokoll von Christian Kollitsch empfohlen, das u.a. einen Zusammenhang zwischen Zucker- sowie Alkoholkonsum und der Pollenallergie herstellt. Daher habe ich den Zucker- und Alkoholkonsum zeitweise komplett eingestellt und dann sehr eingeschränkt wieder aufgenommen. Mir ging es damit viiiiel besser. Die Haut war wieder rein, mit der Verdauung lief es auch gut und die ständige Müdigkeit, die mich mehr oder weniger seit der Pubertät begleitet, war auch fast weg. Doch dann kamen die Fructose- und Sorbitatemtests und alles lief aus dem neugewonnenen Gleichgewicht…

Plötzlich hatte ich nach dem Essen Bauchschmerzen und Durchfälle, mein Zustand wurde immer schlechter. Nach einem Krankenhausaufenthalt wurde klar, dass ich zusätzlich noch eine Gastritis habe. Das ist nun der Ausgangspunkt.


Was wird euch erwarten?

Essen spielt für mich eine große Rolle, da ich gerne koche und ebenso gerne esse 🙂 Außerdem besuchen wir oft Freunde und Familie, die etwas weiter weg wohnen, und wir verreisen sehr gerne. Da trifft einen die Diagnose Fructose- und Sorbitintoleranz erstmal wie ein Schlag in die Magengrube. Mein Plan ist es also, Rezepte und Ernährungsideen für den Urlaub zu bloggen, aber auch andere Tipps, um die innere Mitte zu entspannen.

Ich hoffe, dass euch meine Erfahrungen weiterhelfen!

Viele Grüße

Aurora

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