Sushi (Karenz / fructosearm)

Selbstgemachtes Sushi

Da es im Moment sehr heiß ist, schwindet bei mir die Lust auf warmes Essen. Wenn man also Magenschonendes zu sich nehmen will und es kein belegtes Brot werden soll, wird es scheinbar schwierig.

Doch Sushi ist eine gute Alternative! Zu der Verträglichkeit von Nori-Blättern konnte ich im Internet leider nichts finden, ich habe sie aber gut vertragen. Den eingelegten Ingwer gibt es, soweit ich es beurteilen kann, keinen zuckerfreien. Das heißt, darauf müssen wir FI‘ler leider verzichten. Da ich ja gerade eine Gastritis habe und man dann nichts Scharfes essen soll, habe ich den Wasabi nicht nach Zucker überprüft und weggelassen. Beim Kauf der Sojasoße musst du ebenfalls aufpassen, auch hier können sich Zusatzstoffe verstecken, die wir nicht vertragen. Ich hab eine von Kikkoman entdeckt, die allerdings Weizen enthält. Sie hat mir mir aber keine Probleme bereitet.

Beim Fischkauf solltest du darauf achten, dass er Sushi-Qualität hat und ihn nicht bei Lidl, Aldi und Co kaufen. Wir haben bei uns z.B. bei Wasgau eine sehr gute Fischtheke, die Qualität ist aber beim Fischstand auf dem Wochenmarkt noch viel besser. Dort kostet der Fisch zwar noch ein, zwei Euro mehr, geschmacklich lohnt es sich aber auf alle Fälle!

Zutaten:

  • 1 Tasse Sushi- oder Milchreis
  • 1 kleines, sehr frisches Thunfischsteak
  • 2 Portionen Lachsfilet
  • Noriblätter
  • Reisessig
  • Salz

Zubereitung:

  1. Koche den Reis. Salze ihn nicht zu stark! Die Sojasoße bringt noch genug Salz mit.
  2. Lasse den Reis abkühlen und gebe zwei Spritzer Reisessig dazu. Schmecke das Ganze ab.
  3. Forme den Reis für die Nigiri (oben im Bild), schneide den Lachs in entsprechend große Stücke und lege ihn auf den Reis.
  4. Falls du dich an die Noriblätter wagst, kannst du auch noch Maki-Sushi mit Thunfisch und Lachs rollen. Wie das geht kannst du dir bei YouTube anschauen, da gibt es eine Vielzahl an Videos. Ich finde dieses Video (Ich möchte damit keine Werbung für den Supermarkt machen!) für unsere Zwecke völlig ausreichend. Ich würde momentan den Wasabi in der Rolle weglassen. Tipp: Wenn du nicht mehr in der Karenz sein solltest, dann kannst du auch noch wunderbar Avocade ergänzen!
  5. Mit den Fischresten kannst du Sashimi machen (unten rechts im Bild).

Guten Appetit!

P.S. Hier muss ich aber zugeben, dass ich mich immer nur um den ersten Schritt kümmere und mein Freund den Rest ausführt. Er hatte als Student eine japanische Mitbewohnerin, die ihm gezeigt hat, wie man Sushi macht 😉

Ein leichtes, leckeres Sommeressen!

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