Eine meiner Kindheitserinnerungen ist, dass es früher regelmäßig ein Brathähnchen aus dem Römertopf gab. Diese Tradition habe ich mitgenommen und einen eigenen Römertopf besitze ich, seit ich ausgezogen bin. Vor allem ist die Zubereitungsart total unkompliziert!
Zutaten für vier Personen:
- 1 gutes französisches Landhähnchen (ca. 1,2 kg)
- 1 Pastinake
- 3 Karotten
- 2 Bio-Zitronen (Die Schale muss essbar sein!)
- Butter
- 2 Knoblauchzehen
- Frischer oder getrockneter Salbei
- Salz, Pfeffer
- 1 kg Kartoffeln
- Petersilie
Zubereitung:
- Wässere den Römertopf.
- Putze das Wurzelgemüse, halbiere Karotten und die Pastinake. Lege es in den Römertopf. Salze und pfeffere das Gemüse.
- Wasche und trockne das Hähnchen. Salze und pfeffere es ordentlich von innen und außen. Massiere die Gewürze ein. Löse vorsichtig die Haut über den Brüsten und schiebe vorsichtig Butterstücke, Salbei und die halbierten Knoblauchzehen hinein. Schneide mit einem scharfen Messer je zweimal die Beine ein.
- Wasche die Zitronen, achtele sie und stopfe sie mit Salbei in den Bauch. (Wer keine Zitronen verträgt, lässt sie natürlich weg! Oder du testest jetzt, ob du sie essen kannst!)
- Lege das gefüllte und gewürzte Hähnchen auf das Gemüsebett. Schließe den Römertopf, stelle ihn in den kalten Backofen und drehe die Temperatur auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze).
- Das Hähnchen bleibt ca. 90 Minuten im Backofen (je nach Gewicht). Kontrolliere es ab 60 Minuten. Es soll ja nicht trocken werden. Sobald sich die Knochen beginnen zu lösen, ist es gar. Wer knusprige Haut liebt, sollte den Deckel die letzen 20 Minuten runternehmen und den Grill einstellen.
- Während das Hähnchen im Backofen brät, putzt du die Kartoffeln, kochst sie 20 Minuten, sodass sie kurz vor Ende der Bratzeit des Hähnchens fertig sind. Schütte sie sie ab, buttere die Kartoffeln und gebe gehackte Petersilie darüber. Stelle die Kartoffeln warm.
- Tranchiere das Hähnchen und serviere es mit Gemüse sowie mit den Petersilienkartoffeln.
Guten Appetit!
1. Tipp: Falls Fleischreste übrig bleiben, pule sie von der Karkasse ab, solange sie noch warm ist, und bereite am nächsten Tag ein Frikassee zu. Wir haben beim letzten Mal Ragout-fin gemacht. Das ist quasi in kleinen Töpfchen überbackenes Frikassee. Das schmeckt natürlich mit frisch getoastetem Ciabatta auch sehr gut! 🙂
2. Tipp: Fange die Brühe aus dem Römertopf auf, damit kannst du z.B. die nächste Rindersuppe oder Hühnersuppe verfeinern.



















