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Urlaub am Comer See / Lecco (Italien)

Da man sich ja im Urlaub nicht ständig mit Fructaid behelfen kann, möchte ich in diesem Blogbeitrag berichten, mit welchen Strategien man ohne Bauchschmerzen einen Italienurlaub genießen kann.

Wir sind spät in Lecco mit unserem Käfer angekommen und hatten natürlich noch Hunger. Da die Küche schon geschlossen hatte, konnten wir in der Pizzeria Capri nur noch Pizza und keine anderen Gerichte bestellen. Also musste Fructaid her. Leider waren die Augen zu groß und ich habe noch Wein und Aperol Spritz getrunken. Heute habe ich also trotz Tabletten leichte Beschwerden.

In den nächsten Tagen gelobe ich also Besserung 😉

Unterkunft:

Um möglichst beschwerdefrei durch den Urlaub zu kommen, habe ich darauf geachtet, dass wir eine Ferienwohnung haben, die eine vollausgestattete Küche hat, sodass ich im Zweifel auch backen und kochen kann. Wir sind in der Wohnung Cavour 5 im Stadtzentrum von Lecco am Comer See untergekommen.

Kühlbox / Erstverpflegung:

Für den ersten Tag habe ich eine Kühlbox mit Käse, verträgliche Dosenbratwurst vom Bauernhof, Butter, Reissirup, Mandelmus, ungesüßte Dinkelpops, Dinkel Krunchy oder Quinoa Krunchy von Barnhouse, Dinkelbrötchen, Milch, Joghurt, Quark und eine Brotbachmischung von Bauck namens Wunderbrod gepackt. Mit diesem Equipment konnte ich mir unterwegs, aber auch in der Ferienwohnung zum Frühstück Käsebrötchen schmieren und Müsli mit Quark essen. Außerdem habe ich noch viel Wasser und Tee in der Thermoskanne vorbereitet. Viel Trinken ist total wichtig! Das Brot werde ich backen, sobald das mitgebrachte aufgebraucht ist.

Aperitivo:

Aperitivo!

Für mich ein leckeres, italienisches Bier und gesalzene Chips mit Oliven, in Olivenöl geröstetem Brot, Pancetta und in Öl eingelegte Anchovis mit Kapern als Aperitif, nachdem wir den kleinen Stadtsupermarkt um die Ecke geplündert haben. Sehr lecker!

Das Schöne ist, dass der meiste italienische Schinken ohne Süßungsmittel oder mit Dextrose auskommt. Da kann man beherzt zugreifen!

Selbst kochen:

An Tag zwei und drei haben wir abends gekocht. Allein im Supermarkt einkaufen war ein Erlebnis und mit den frischen Zutaten etwas Einfaches kochen auch! In diesem Urlaub sind wir definitiv Fans von der italienischen Bratwurst geworden! Für Fructoseintolerante sind sie sehr gut geeignet!

Leckere italienische Salsiccia!

Salat:

  • 1 kleiner Radicchio in Streifen geschnitten
  • Ein ordentlicher Schuss gutes Olivenöl
  • Etwas Apfelessig
  • Salz, Pfeffer

Nudeln:

  • 5 Spieße mit einer Salsiccia und Schweinefleischstücke (die Paprikastücke hat mein Freund gegessen!)
  • 1 Pck. frische Nudeln
  • 1 Burrata Natur oder mit Pesto gefüllt
  • Parmesan
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Tipp: Behalte etwas Kochwasser beim Abschütten der Nudeln zurück und mische Olivenöl, Parmesan, Salz und Pfeffer unter. So erhältst du eine cremige Käsesoße. Am Schluss servierst du die Nudeln mit Fleisch, Wurst und Burrata. Echt lecker!

Am zweiten Abend haben wir anstelle der Burrata frisches Pesto untergerührt!

Auswärts essen….

…in Bergamo

Il Fornaio in der Altstadt

In Bergamo gehen wir mittags eigentlich immer zu Il Fornaio in der Altstadt essen. Die Auswahl an Pizza und Focaccia ist rießig. Da findet auch der FI’ler etwas.

…in Lecco

In der Pizzeria Capri (s.o.) gibt es nicht nur Pizza, dort findet man in der Karte auch verträgliche Gerichte, wie z.B. Carbonara, Nudeln mit Muscheln, etc. Der weiße Hauswein schmeckt vor allem zu den Nudelgerichten sehr gut.

…in Schignano

Unser letzter Stopp ist Al Marnich, quasi ein Bauernhof in den Bergen beim Comer See. Agriturismo ist ein Konzept, das man in Italien öfter findet: einfache, saubere Unterkunft und gutes, regionales Essen! Wir waren hier schon einmal vor vier Jahren. Da hier alles mit viel Liebe und guten Zutaten selbst gebacken und gekocht wird, werde ich hier nicht auf Fructose achten, Fructaid nehmen und schlemmen. Nach Italien kommt man ja auch gerade wegen dem Essen! Das Personal ist hier aber sehr zuvorkommend und man kann bestimmt auch die Gerichte fructosearm bestellen.

2. Testphase

Was vertrage ich, was nicht?

Auf die Testphase freu ich mich schon wie Bolle! Die vierte Woche ist besonders hart, da man einfach nur noch etwas Frisches, wie eine Gurke oder Zucchini essen will.

Aber wie läuft die Testphase nun ab?

Ich esse an einem Tag von einem Gemüse bzw. Obst, mache zwei Tage Pause und notiere in einem Ernährungstagebuch, was ich wann getestet habe und gegebenenfalls Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, etc., aber auch, ob es mir gutgeht.

Mit der Zeit und dem Gemüsekonsum wird auch die ständige Müdigkeit, die einen begleitet, besser. Zur Unterstützung habe ich anfangs B-Vitamine, Zink (Dhu), Magnesium (Dhu) und Folsäure eingenommen. Gerade bei einer FI hat man bei letzteren öfter Mangelerscheinungen. Nachtrag: Meine Heilpraktikerin hat mir empfohlen Zink abends um 17 Uhr zu nehmen und Magnesium nur bei Bedarf als heiße Sieben bevor man ins Bett geht.

Seit ich wieder Gemüse esse, merke ich zunehmend, dass die Laune wieder besser wird. Grundsätzlich hilft es immer noch viel Wasser zu trinken, wenig Kaffee und Alkohol. Außerdem nehme ich noch zusätzlich Luvos Heilerde imutox (Granulat) und bei Bedarf die Heilerde gegen Sodbrennen.

Ach, was noch total wichtig ist, früh schlafen gehen! Schaff ich im Alltag leider nicht immer ;-(

Mittlerweile habe ich folgendes erfolgreich getestet:

Gemüse:

  • Zucchini (gekocht)
  • Gurke
  • Mais (gegart)
  • Hülsenfrüchte: Weiße Bohnen und Linsen (mit Natron gekocht)
  • Grüne Salate: Eichblattsalat, Radicchio und Endiviensalat (große Mengen, die Bitterstoffe sind laut Heilpraktikerin gut für den Magen), Feldsalat, Friseesalat, Kopfsalat, …
  • Lauch und Zwiebeln (gekocht)
  • Knoblauch (wenig und gekocht) bzw. Knoblauchöl
  • Mangold, Spinat
  • Gegartes Wurzelgemüse: Pastinake, Petersilienwurzel, Karotten
  • Gegarter Kohl: Rosenkohl, Grünkohl, Blumenkohl, Chinakohl, Spitzkohl, Sauerkraut (nur mit Salz fermentiert und in kleinen Mengen)
  • Kohlrabi
  • Radieschen / Rettich

Obst:

  • Avocado
  • Halbe Banane
  • Handvoll Heidelbeeren / Himbeeren / Erdbeeren
  • Zitronensaft

Getränke:

  • Weißwein trocken
  • (alkoholfreies) Pils
  • Bier

Sonstiges:

  • Dijon Senf von Maille (der hat keinen Zucker)
  • Löwensenf scharf
  • Rachenputzer Meerrettich von Schamel

Folgendes vertrage ich nicht:

  • Aperol (Symptom: sehr unangenehme Bauchschmerzen)
  • Mandarine (Symptom: leichte Bauchschmerzen)
  • Steinpilze / Pilze (Symptome: nächtliches Schwitzen, Kopfweh, Müdigkeit wegen Mannit = Zuckeralkohol – Insgesamt sehr unangenehm!)
  • Rote Beete (Symptome: heftige Kopfschmerzen, Durchfall)
  • Kohlensäurehaltiges Wasser (das hängt vermutlich mit der immer mal wieder aufkeimenden Gastritis zusammen)

Gefüllter Pfannkuchen (Karenz- und Testphase / fructosearm)

Heute habe ich Zeit, um ein spätes Sonntagsfrühstück zuzubereiten, das man in der Karenz- wie auch Testphase gut essen kann. Abends werde ich Eichblattsalat testen, daher will ich zum Frühstück fructosearm essen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 200 g Dinkelmehl
  • 2 Bioeier
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sprudelwasser
  • Prise Salz
  • Butter zum Ausbacken

Für die Füllung:

  • Camenbert, z.B. Altenburger mit Kümmel
  • 4 Scheiben italienischer Kochschinken (ohne Zucker, Dextrose ist in Ordnung)
  • 4 Eier
  • 1 Schuss Milch
  • 1 handvoll gehackter Dill
  • 1 El Bratöl
  • Salz, Pfeffer
  • Evtl. Zimt, Reissirup und Mandelmus

Zubereitung:

  1. Rühre alle Zutaten für den Pfannkuchenteig zusammen, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  2. Heize den Backofen auf ca. 100 Grad vor und stelle einen hitzebeständigen, großen Teller hinein.
  3. Bereite für die Füllung aus den Eiern, Milch, Salz, Pfeffer und Dill ein Omelette bei mittlerer Hitze in einer großen, geölten Pfanne vor. Stell es zur Seite und schneide es in 8 Streifen.
  4. Backe in der heißen Pfanne die Pfannkuchen goldbraun in Butter aus. Wenn du den Pfannkuchen wendest, lege zwei Omelettestreifen, zwei Scheiben Camenbert und Schinken auf eine Hälfte. Sobald auch die zweite Seite goldbraun ist, klappe die nicht belegte Hälfte um oder rolle den Pfannkuchen ein. Lege den gerollten oder geklappten Pfannkuchen auf ein Küchenpapier und stelle ihn im Backofen warm. Der Camenbert verläuft dann noch ein wenig.
  5. Wiederhole Schritt 4 noch dreimal.
  6. Backe den restlichen Teig auch noch aus. Es sollten noch weiter 3-4 Pfannkuchen entstehen. Diese kann man mit Zimt, Mandelmus und Reissirup als Nachtisch essen.

Guten Appetit!

P.S. Dieses Frühstück schmeckt auch nicht Fructoseintoleranten! Mein Freund hat sich dazu noch einen Tomaten-Dill-Salat gemacht, der für mich leider tabu ist. Falls du nur für zwei Personen kochst, kann man die Reste auch als Mittagssnack warm machen.

Nudeln mit Pesto und Putengeschnetzeltes (Karenz / fructosearm)

Zutaten (3-4 Portionen):

  • 250 g Dinkelnudeln
  • 2 Putenschnitzel
  • 1 Bund Basilikum
  • 2 Hände voll Sonnenblumenkerne
  • Knoblauch-Chili-Olivenöl
  • Pecorino oder anderer Hartkäse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Röste die Sonnenblumenkerne in einer nicht geölten Pfanne.
  • Wasche den Basilikum und gebe ihn mit den Sonnenblumenkernen, Salz und Pfeffer in den Mixer.
  • Mixe alles mit dem Knoblauch-Chili-Olivenöl gut durch. Gebe so viel Öl hinzu bis eine cremige Paste entsteht.
  • Koche die Nudeln nach Packungsanleitung.
  • Wasche und trockne das Putenfleisch und schneide es in Streifen.
  • Brate das Fleisch in 1 El Öl. Salze es.
  • Reibe so viel Käse wie du möchtest.
  • Gebe die gekochten Nudeln und das Pesto in die Pfanne zum Fleisch und vermenge alles gründlich. Gebe Dreiviertel des Käses in die Pfanne und vermische ihn mit den Nudeln.
  • Verteile die Pestonudeln auf die Teller.
  • Garniere mit dem restlichen Käse die Nudeln ihm Teller.

Guten Appetit!

Kaffeeteilchen: Kolatschen (Karenz / fructosearm)

Kolatschen habe ich im Pragurlaub kennengelernt und da ich ein Quarktaschenfan bin, komm ich selbstverständlich nicht an Kolatschen vorbei. Außerdem funktionieren sie auch in der Karenzphase sehr gut!

Zutaten (8 Stück):

Teig:

  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 40 g Getreidezucker
  • 100 ml Milch
  • 300 g Dinkelmehl
  • 40 g Butter
  • 1 Bioei
  • Salz
  • Mehl zum Bearbeiten

Belag:

  • 20 g weiche Butter
  • 150 g Magerquark
  • 3 El Getreidezucker
  • 1 Bioei
  • Vanille je nach Geschmack
  • 30 g Mandelblättchen für die Deko

Zubereitung:

  1. Erwärme für den Teig Milch und Butter zusammen und löse Hefe und Zucker darin auf. Rühre die Mischung gut um.
  2. Gebe das Mehl und eine gute Prise Salz in eine Schüssel und drücke eine Mulde in die Mulde. Gieße dann die Milch-Butter-Mischung hinein sowie das Ei.
  3. Knete mit den Knethaken der Küchenmaschine einen geschmeidigen Teig. Falls er noch zu flüssig ist füge noch etwas Mehl hinzu und knete mit den Händen weiter.
  4. Lass den Teig eine Stunden leicht bemehlt an einem warmen Ort gehen.
  5. Rühre aus den Zutaten für den Belag eine Creme.
  6. Heize den Backofen vor.
  7. Knete den Teig nach einer Stunde nochmal gut durch, forme eine Rolle und schneide sie in 8 gleiche Teile.
  8. Rolle die einzelnen Teigstücke zu Kugeln und drücke sie mit dem Handballen platt, sodass in der Mitte eine Mulde und außen ein Rand entsteht.
  9. Fülle 1 El von der Quarkmasse in jeden Teigling.
  10. Bepinsele den Teigrand mit Wasser und streue die Mandeln darauf.
  11. Backe die Kolatschen auf der 2. Schiene bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 20-25 Minuten.
Guten Appetit!

Asiatisch angehauchtes „Risipisi“ bzw. „Risotto“ mit Zucchini (Testphase / fructosearm)

Das erste Gemüse, das ich vor ein paar Tagen erfolgreich getestet habe, ist: Zucchini! Yeah!

Dazu habe ich das Rezept asiatisch angehauchtes Risotto mit einer mittelgroßen Zucchini und vorgekochten Kartoffeln, die ich vom Vortag übrig hatte, erweitert.

Brate die Zucchinischeiben einfach nach Schritt 5 mit und gebe die Kartoffeln dazu, sobald die Zucchini nahezu gar sind. Und mache dann mit Schritt 6 weiter.

In der Facebookgruppe Fructoseintoleranz na und? wird empfohlen, ganz vorsichtig mit zwei, drei Scheiben anzufangen. Ich habe das jetzt nicht ganz so genau genommen und hatte auch zum Glück keine Beschwerden.

Schnelle Lachscarbonara (Karenz / fructosearm)

Im Alltag hat man nach einem langen Arbeitstag entweder keine Zeit oder einfach keine Nerven mehr etwas Aufwändiges zu kochen. Dann ist die Lachcarbonara genau das Richtige. Vor allem weil ich im Moment versuche Schweinefleisch und -wurst wegen der noch nicht ganz ausgeheilten Gastritis zu meiden.

Zutaten (2 bis 3 Portionen):

  • 250 Dinkelspirelli
  • 2 Eier
  • 1 Pck. Stremellachs
  • Biomilch
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Pecorino

Zubereitung:

  1. Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser kochen.
  2. Währenddessen den Stremellachs in kleine Stücke zerteilen und in ein hohes Gefäß geben.
  3. Die Eier, ein Schluck Milch und Petersilie zum Lachs hinzufügen und gut umrühren.
  4. Die Eiermasse mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Die Nudeln nach der Kochzeit abschütten und in den Topf zurückgeben.
  6. Dann die Eierlachsmasse auf die Nudeln schütten und alles zügig umrühren.
  7. Streue je nach Geschmack frisch geriebener Pecorino über die Nudeln.

Guten Appetit!

Frittata (Karenz / fructosearm)

Da die Gastritis langsam ausgeheilt ist, habe ich mich heute das erste Mal an Kartoffeln ran getraut und eine Frittata gemacht.

Zutaten (4 Portionen):

  • 1 kg vorgekochte Kartoffeln
  • 6 bis 7 große Bioeier
  • 1 kleine zuckerfreie Cabanossi
  • 1 fettarmer Feta (z.B. von Salakis)
  • Knoblauchöl
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Frische Kräuter nach Wahl (z.B. Petersilie oder Fenchelgrün, aber nichts zwiebeliges wie Schnittlauch)
  • 1 Paprika (für den nicht Fructoseintoleranten)

Zubereitung:

  1. Wässere die geschälten und kleingeschnittenen Kartoffeln über Nacht und koche sie ca. 18 Minuten.
  2. Bereite während der Kochzeit die Eiermasse vor, indem du die Eier in eine große Schüssel aufschlägst, die gehackten Kräuter reingibst, den Feta zerkleinert hinzufügst und das Ganze mit Salz, Pfeffer und 1 EL Knoblauchöl würzt.
  3. Rühre die Eiermasse gut um.
  4. Würfle den Paprika.
  5. Erhitze eine große Pfanne gebe 1 EL Olivenöl in die Pfanne und brate den Paprika an. Salze ihn, sobald er weich ist und stelle ihn in einer kleinen Schüssel zur Seite.
  6. Gebe 1 EL Olivenöl in die noch heiße Pfanne und Fülle so viele Kartoffeln hinein, so dass der Pfannenboden bedeckt ist.

7. Gieße dann die Eierkäsemasse über die Kartoffeln…

…und streue dann die Paprikastücke auf eine Hälfte.

8. Brate bei geschlossenem Deckel die Frittata bis sie gar ist. Wenn deine Pfanne ofenfest ist, dann stelle sie bei 200 Grad in den Backofen.

Tipps:

Ich habe versucht die Frittata in Viertel geteilt in der Pfanne zu wenden (der Pfannengriff ist leider nicht ofenfest). Das ist mir leider nicht so gut gelungen, da die Eiermasse noch nicht fest genug war. Sei hier also etwas geduldiger als ich 🙂 Geschmeckt hat es trotzdem! Ich habe zur Frittata noch Frischkäse gegessen. Sauerrahm schmeckt bestimm auch gut als Dip.

Achte insgesamt darauf, dass du vorsichtig mit der Dosierung des Öls bist. Zu fettige Eierspeisen können bei einer Gastritis zu Sodbrennen führen! Lass im Zweifel die Cabanossi weg!

Guten Appetit!

Asiatisch angehauchtes „Risotto“ oder Risipisi (Karenz / fructosearm)

Risotto auf asiatische Weise

Einfach nur Putengeschnetzeltes mit Reis ist mir in der Karenz zu langweilig, daher habe ich die Regale und den Kühlschrank durchforstet und habe etwas Neues probiert:

Zutaten (4 Portionen)

  • 2 große Putenschnitzel
  • 1 große Tasse Jasminreis
  • 2 EL Sesam
  • Knoblauchöl
  • 2 kleine Kurkumawurzeln
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Bund Petersilie
  • Fenchelgrün von einer Fenchelknolle
  • Fischsauce
  • 1 halbe Limette
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Koche den Reis mit der doppelten Menge leicht gesalzenem Wasser.
  2. Erhitze gleichzeitig eine Kasserolle oder Pfanne mit 2 EL Knoblauchöl.
  3. Hacke den Ingwer und die Kurkumawurzel klein und gebe sie in die Kasserolle.
  4. Wasche die Putenschnitzel, tupfe sie trocken und schneide sie in dünne Streifen.
  5. Gebe die Putenstreifen zum Ingwer und Kurkuma und brate sie scharf an. Salze das Fleisch leicht.
  6. Sobald das Fleisch gar ist und sich keine Flüssigkeit mehr in der Kasserolle befindet, gib den Sesam dazu und brate ihn kurz mit.
  7. Gib dann die Dose Kokosmilch dazu und lasse alles kurz aufkochen.
  8. Hacke die Petersilie und das Fenchelgrün klein und gebe es in die Kasserolle.
  9. Schmecke die Kokos-Hähnchenbrühe mit Salz, Pfeffer, der halben Limette und 1,5 EL Fischsauce ab.
  10. Die Brühe soll insgesamt flüssig sein, da du nun den mittlerweile gar gekochten Reis dazugibst. Rühre alles gut um!

Guten Appetit!

Tipps:

  • Wir bekommen mit unserem Anteil bei der Solidarischen Landwirtschaft Wahlbacherhof in Contwig bei den ersten 3 bis 4 Fenchelknollen immer auch das Grün dazu. Ich friere es mir kleingehackt ein. Es hält meist bis Dezember. Vielleicht hast du ja auch einen Biobauernhof oder einen Wochenmarkt in der Nähe, der den Fenchel mit Grün verkauft.
  • Knoblauchöl ist besser verträglich als eine Knoblauchzehe. Gebe einfach 3 bis 4 Zehen in eine kleine Ölflasche hinein, lass es ein paar Tage ziehen. So kann auch ein FI‘ler den Knobigeschmack genießen! Oder besorge dir fermentierten Knoblauch von der Garlic Farm, die sich auf der Isle of Wight befindet.
  • Die Fischsauce haben wir in unserem Vietnamurlaub kennengelernt. In Kaiserslautern gibt es z.B. einen vietnamesischen Supermarkt (Tam Asia in der Karl-Marx-Straße), der die PHU QUOC Fischsauce führt. Pur schmeckt sie sehr streng, aber verrührt in einem Gericht würzt sie es angenehm.
  • Für meinen Freund habe ich im Bastkorb eine kleingeschnittene Zucchini und einen halben Brokkoli in Röschen zerteilt überm Wasserdampf gedünstet. Bevor ich das Körbchen auf den Kochtopf gestellt habe, habe ich das Gemüse mit Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl und 2 EL Hoisinsauce von der Garlic Farm auf der Isle of Wight in einer Schüssel gewürzt, gut vermengt und dann 5 Minuten über dem kochenden Wasser gedämpft. Wichtig ist, dass das Gemüse noch bissfest ist.

Buchweizen-Dinkel-Pancakes (Karenz- oder Testphase / fructosearm)

Heute morgen hatte ich Lust auf was Süßes zum Frühstück. Deswegen gab es Pancakes ohne Zucker, die wenig Aufwand machen. Leider habe ich kein Foto gemacht, die Vorfreude war zu groß und die Pancakes waren viel zu schnell gegessen.

In unserem Sommerurlaub in Neuseeland habe ich mir endlich mal diese Cups gegönnt, die in der britischen Küche gerne als Maßeinheit beim Backen genommen werden. Man kann als Alternative einfach eine kleine Kaffee- bzw. Teetasse nehmen. Das funktioniert genau so gut. Wenn du nicht mehr in der Karenz bist und schon weißt, welches Obst du verträgst, kannst du dieses dem Teig hinzufügen. Ich muss es leider noch weglassen.

Zutaten:

  • 1 Tasse Mehl (Buchweizen und Dinkelmehl hälftig gemischt)
  • 1 Tasse Hafermilch oder andere Milch nach Wahl
  • 1 großes Bio-Ei
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Evtl. verträgliches Obst, z. B. Heidelbeeren oder Bananen
  • 1 El Öl oder Butter
  • Evtl. Mandelmus, Reissirup und Sauerrahm

Zubereitung:

  1. Verrühre alle Zutaten in einer Schüssel.
  2. Erhitze in einer großen Pfanne das Fett.
  3. Brate bei mittlerer Hitze ca. 3 handtellergroße Pancakes gleichzeitig in der Pfanne aus, bis der Teig aufgebraucht ist.
  4. Halte die Pancakes in einem 50 Grad warmen Backofen warm.

Serviervorschlag:

Belege vier Pancakes abwechselnd mit Mandelmus, Reissirup und Sauerrahm.

Guten Appetit!